Der Gemeinderat hat am 17.3.20 in der K3N getagt, mit maximalen Sicherheitsvorkehrungen und verkürztem Programm. Es geht darum, die Handlungsfähigkeit der Verwaltung (z.B. Haushalt) aufrechtzuerhalten. Sonstige Sitzungen werden – wenn möglich – auch über Videokonferenz abgehalten.
Ich selbst konnte heute leider nicht teilnehmen, da ich aufgrund von Erkältungssymtomen derzeit von zu Hause arbeite. In diesen Zeiten geht die Sicherheit vor. Bitte im Zweifel lieber zu Hause in Selbstquarantäne bleiben. Oftmals zeigt das Virus nur schwache Symptome.

Nicht nur die EM wird nicht stattfinden. Es wird dieses Jahr aller Voraussicht nach auch der Maientag nicht stattfinden können – zumindest nicht in der gewohnten Form. Hierfür müssten jetzt die Vorbereitungen anlaufen – gerade nicht denkbar.
Abgesagt ist der Besuch der Kommission für die Landesgartenschau am 21. April. Dieser wird nachgeholt.

Trotz der Einschränkungen im Alltag bitte keine Hamsterkäufe. Zeigt euch solidarisch und nehmt Rücksicht. Ich kann versichern, dass die Versorgung mit Nahrungsmitteln und Dingen des täglichen Lebens (auch Klopapier!) in keiner Weise gefährdet ist.

Wir haben aufgrund der Verbreitung des Virus in Nürtingen die Notbremse gezogen und sind mit der gestrigen Allgemeinverfügung der Ansteckungsgefahr begegnet. Wünschenswert ist natürlich eine bundes- oder zumindest landesweit einheitliche Regelung. Eine solche wird voraussichtlich ab Donnerstag greifen und weitere Einschränkungen mit sich bringen. Sie betrifft voraussichtlich dann zusätzlich z.B. die Schließung von Spielplätzen und Restaurants ab 18.00h sowie von weiteren Geschäften. Supermärkte und die Märkte bleiben geöffnet. Bitte immer die aktuelle Nachrichten im Blick haben.

Eine Bitte: Die Einzelhändler sind nun in einer äußerst misslichen Lage. Wir können alle dazu beitragen, dass sie wieder auf die Beine kommen, etwa indem wir Dinge, die wir jetzt nicht notwendig brauchen wie zB Kleidung, nicht bei überregionalen Onlinehändlern kaufen, sondern warten, bis unsere Nürtinger Einzelhändler wieder öffnen werden.
So können wir im TeamNürtingen die Krise meistern.

Ohne staatliche Hilfe wird es für die Betroffenen (Barbetreiber etc.) aber nicht gehen. Zunächst ist aber der Schutz der Risikogruppen zurecht im Fokus.

Bislang hat Nürtingen im Vergleich noch wenige bestätigte Corona-Fälle (Stand 17.3.: 7 bestätigte Fälle mit Wohnort NT). Das, liegt auch daran, dass das Testlabor an der Kapazitätsgrenze angelangt ist. Hoffen wir, dass die Zahl nur langsam ansteigt.

Herzlichen Dank an alle, die mithelfen, die Krise zu bewältigen, seien es die Rettungsdienste, Krankenhäuser, Pflegepersonal, Arztpraxen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Supermärkten, die Menschen, die Nachbarn helfen und und und. Das Virus wird uns nicht unterkriegen, wenn das Team Nürtingen zusammensteht!

Allen -trotz Corona- einen schönen Abend!

Johannes Fridrich, Nürtingen, NTeam, Corona